Was Eltern beschäftigt

Eltern beschäftigt das Wohlergehen ihres Kindes

Eltern fragen zu Mutismus-Autismus? Logopädie-Psychotherapie? Ursache-Diagnostik? Welche Schule passt?

Eltern beschäftigt vor allem „Wie kann meinem mutistischen Kind geholfen werden, damit es spricht?“

Jedes Telefongespräch wird vertraulich behandelt und alle Kindernamen sind geändert.

 

Beispiele von Elternerzählungen und Fragen

Jonas, unser Sohn, geht seit September 2016 in die Krippe. Er wird jetzt drei Jahre alt. In der Krippe spricht er nicht, obwohl er das gut könnte. Die Logopädin vom Kindergarten sagt er habe MUTISMUS! Sie hat ihn lediglich 30 Minuten angeschaut und stellt jetzt so eine Diagnose. Darf Sie das denn? Was sollen wir jetzt tun?

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Unser Sohn 7  Jahre ist in der Tagesklinik. Obwohl er schon seit sechs Monaten teilstationär ist, spricht er noch immer nicht. Er isst und trinkt dort nicht, geht dort nicht auf  das WC. Meist sitzt er unter dem Tisch. Er wird täglich von uns gebracht und geholt. Wir können nicht mehr. Die Klinik will ihn noch behalten und spricht jetzt von einer Autismusschule. Er hat aber Mutismus! Wir sind verzweifelt.

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Wir haben eine Frage an Sie: Wir rufen aus H. an. BeraWas Eltern beschäftigt traurifes mutistisches Kindten Sie uns trotzdem? Unsere Tochter leidet an Mutismus. Die Psychologin meint, dass wir sie jetzt, nach 20 Therapiestunden in der Kinderpsychiatrie vorstellen sollen. Unsere Tochter ist 5 Jahre und wir wollen das eigentlich nicht. Wir waren in der Psychiatrie, der Psychologe sagt er habe Erfahrung. Wir haben dann die Fragen gestellt, die wir auf ihrer Homepage gelesen haben und dann sagt er – er habe mal ein Kind mit Mutismus gehabt. Da können wir doch nicht hingehen, oder?

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Über 4 Jahre nimmt meine Tochter, inzwischen 7 Jahre alt, Bachblüten. Sie spricht noch immer nicht, was sollen wir jetzt tun? Sie muss dieses Jahr zur Schule.

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Gibt es für mutistische Erwachsene ein Therapieangebot? Unser Schwiegersohn spricht nicht mit uns Schwiegereltern und wie wir jetzt erfahren haben, spricht er auch nicht mit Freunden. Angeblich war er als Kind auch schon so.


Wie kann es sein, dass unsere 6-jährige Tochter nicht im Kindergarten, nicht mit Fremden z.B. Ärzten, Freunden und Bekannten sprechen möchte? Sie läuft einfach weg, versteckt sich entweder bei uns oder unter dem Tisch oder in ihrem Zimmer, wenn Besuch kommt. Sie kommt dieses Jahr in die Schule und wir befürchten, dass sie auch dort nicht sprechen wird. Uns wurde zwar geraten, sie in eine Sprachheilschule einzuschulen, das aber wollten wir nicht, denn sie hat ja keine Kommunikationsstörung. Unser Kinderarzt sprach von frühkindlichem Autismus. Wir waren im KJPD und der Verdacht hat sich nicht bestätigt. Dort hörten wir zum ersten Mal den Begriff  Mutismus. Als Eltern fühlen wir uns jetzt mit dieser Diagnose alleine gelassen. In der Schweiz gibt es kaum Hilfe und wenn, dann hören wir nur „das ist schwer zu therapieren, das dauert lange“.


Meine Tochter geht seit 2015 in den Kindergarten und dort verweigert sie einfach alles. Sie will nicht essen, nicht trinken und nicht sprechen. Kaum ist sie kein Kindergartenkind mehr, redet und redet sie auf mich ein. Daheim muss ich alle Spiele, die sie im Kindergarten nicht gespielt, aber beobachtet hat, mit ihr spielen. Manchmal geht das über Stunden.


 

was Eltern bei Mutismus beschäft ist die BehandlungIch darf mich nicht entfernen, nicht aufstehen, dann wird sie so wütend und schreit mich an. Inzwischen hebt sie auch die Hand gegen mich. Ich sehe ihre Verzweiflung und eigentlich bin ich froh, dass sie es „raus“ lässt, aber so kann es nicht mehr weitergehen. Ich denke, wenn sie im Kindergarten sprechen würde, wäre alles viel besser. Der Kindergarten rät jetzt zur Frühförderung. Was genau das ist und was da gemacht wird, wurde mir nicht richtig erklärt.


Bei unserem Kind wurde selektiver Mutismus festgestellt und was kommt jetzt? Wie kann es den Mutismus überwinden? Wir lesen in Foren, es sei eine Kommunikationsstörung; der Psychologe sagt es ist eine psychische Störung. Was stimmt nun? Was können wir als Eltern tun?


Können Sie uns beraten? Wir haben einen inzwischen 19-jährigen Sohn der mutistisch ist. Die Diagnose wurde leider erst vor 5 Jahren gestellt und seit dieser Zeit befindet er sich in den unterschiedlichsten Therapien. Er verbrachte auch schon 4 Monate in einer Klinik und nimmt aktuell SSRI. Das SSRI hat seine Wutanfälle etwas reduziert, aber sprechen tut er noch immer nicht. Unser Sohn hat große Kontaktschwierigkeiten – auch mit uns Eltern. Gibt es für unseren Sohn noch irgendetwas was wir tun könnten?


Uns beschäftigt die Frage: Was können wir als Eltern tun, um unserem mutistischen Kind zu helfen? Nur so viel: Wir waren in der Schreiambulanz, in der Frühförderstelle mit monatelanger Betreuung durch eine Heilpädagogin, dann folgte der integrative Kindergartenplatz, dann eine mutistmusspezifische Logopädie, dann Ergotherapie und aktuell Psychotherapie – all diese Versuche unserer Tochter zu helfen, blieben bisher erfolglos. Wir machen jetzt aktuell eine Pause in der Psychotherapie, da wir den Eindruck haben, dass unsere Tochter „therapiemüde“ ist. In uns Eltern macht sich zunehmend Verzweiflung breit. Wir haben Kontakt zu einer Familie aufgenommen, die durch Sie beraten wurde. Diese Familie rät uns nicht auf das Umfeld zu hören, welches sagt „zu warten, das wird schon von selbst“. Was sollen wir bloß tun?


Wenn unser Sohn, 6 Jahre alt, in der Öffentlichkeit sprechen soll, dann wechselt er in eine Art von babyhaftem Sprechen. Er verstellt dabei die Stimme. Mit Kindern spricht er ganz normal, aber mit den Erwachsenen wechselt er in dieses babyhafte Sprachmuster. Spricht in ein Erwachsener an und wir sind in der Nähe dreht er sich weg und klammert sich an uns.


Was Eltern beschäftigt zu Mutismus

Wir sind verzweifelt, denn unsere 9-jährige Tochter verweigert nicht nur das Sprechen in der Schule, sondern fängt jetzt auch daheim an immer weniger zu sprechen. Mit meinem Mann spricht sie kaum noch und auch mit mir wird es immer weniger. Sie ist recht dominant daheim. In der Therapie kooperiert sie nicht, verweigert die Mitarbeit und die Therapeutin möchte jetzt wegen der Verweigerungshaltung abbrechen. Die Therapeutin rät jetzt zu einem Klinikaufenthalt. Wir haben uns die Klinik angeschaut, aber dort sind viele Kinder mit ganz anderen Auffälligkeiten. Uns macht das Angst.


Unsere Tochter ist 4 Jahre und geht sei 2015 in den Kindergarten. Was uns sehr beschäftigt, ist die Tatsache, dass sie im Kindergarten weder spricht, noch lacht, noch weint, wenn sie sich weh getan hat. Seit kurzem möchte sie als Katze in den Kindergarten gehen, denn so ihr Argument, Katzen sprechen  nicht. Können Sie uns eine Idee geben, was wir tun können?


Wir rufen Sie an, weil wir ein Papier vom Schularzt erhalten haben, dass unser Kind extrem verhaltensauffällig sei. Er hat während der Schuleignungsuntersuchung weder gesprochen, noch mitgearbeitet und geweint. Wir verstehen das nicht, denn daheim spricht unser Kind, und zwar ausgesprochen gut und viel. Auf Fragen von uns, weswegen er nicht mitgemacht hat, hält er sich die Ohren zu und gibt keine Antwort. Was aber jetzt ins Rollen gekommen ist, ist die Aussage, dass unser Sohn in eine Förderschule gehen soll oder Sprachheilschule.


Sie soll die 1. Klasse wiederholen, weil sie im Unterricht nicht spricht, nicht singt, das Turnen verweigert und passiv bleibt. Die Lehrer haben uns das heute gesagt, wir sind geschockt. Sie soll sie wiederholen, weil sie nicht spricht und auch langsam ist. Wir sind ratlos, denn daheim spricht sie und sie kann auch die Hausaufgaben meistern.


Mit unserer Tochter, die inzwischen fast 14 Jahre alt ist, waren wir schon in den unterschiedlichsten Therapien und sogar in einer Reha-Klinik, alles hat nicht dazu geführt, dass sie spricht. Sie war immer schon so, eigentlich war sie schon von Geburt an, schwierig. Daheim spricht sie, inzwischen wird sie auch wütend, wenn man sie anspricht, weswegen sie außerhalb der Familie nicht spricht. Die Reha-Klinik meinte, sie solle Kochen lernen, denn damit würde sie Freunde finden, die sie auch nicht hat. Wir finden den Ratschlag komisch.
Was Eltern beschäftigt Mutismus


Aktuell hat unser Kind eine 14-tägige Konfrontationstherapie in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie hinter sich. Dort sollte sie ihre Bedürfnisse äußern, ansonsten geschieht nichts. Zuvor war sie lange Zeit in Logopädie. Beide Therapien haben nicht geholfen.  Sie ist 8 Jahre alt und hat keine Freunde und kein Interesse an Freizeitbeschäftigungen. Sie spricht nicht mit den Großeltern, kann nicht die Hand geben, um z.B. zum Geburtstag zu gratulieren. Wir sind in großer Sorge um unsere Tochter.


In der Tagesklinik hat auch ihr Klassenlehrer sie besucht, sie hat auch mit ihm gesprochen, aber jetzt, wo sie nicht mehr in der Klinik ist, spricht sie wieder nicht mehr mit ihm. Unsere Tochter ist 11 Jahre und war gute 6 Monate in der Klinik. Die Therapeutin hat gesagt: wir sollen sie belohnen, wenn sie spricht. Wir würden ihr ja gerne Reitstunden bezahlen, aber sie spricht nicht. Wir haben jetzt aktuell eine Familienhilfe. Die Therapeutin kommt 2 x pro Woche zu uns, aber es hilft nicht.


Unser Anruf kommt aus Österreich. Unsere Tochter ist 7 Jahre alt und sehr schüchtern. Sie geht in die 2. Klasse und spricht dort nicht, meldet sich nicht, liest nicht vor. Im Turnunterricht macht sie nicht mit. Das Bezirkskrankenhaus meint „schüchtern.“ Der Psychologe sagt „Da machen wir nichts“ rät aber gleichzeitig zu SSRI (Psychopharmaka).


Ich hätte da einmal eine Frage: Unser Sohn ist 14 Jahre alt und es wird immer schwieriger in der Schule. Wenn er sich unterfordert fühlt, verweigert er die Mitarbeit. Sprechen tut er nicht. Seit 11.2014 geht er in Logopädie. Aber auch dort spricht er nicht.


Seit einem Jahr geht unsere Tochter in die Sandspieltherapie. Sie geht gerne hin, spielt dort, aber spricht nicht. Wir haben inzwischen die Hoffnung aufgegeben, dass das was bringt.


Wir melden uns weil unser Sohn 5 Jahre alt ist und mit Onkel, Tanken, Oma und Opa und in der Schule und auch bei fremden Menschen nicht spricht. Die Kinderärztin hat 2014 die Diagnose Mutismus gestellt und zu Logopädie geraden. Er geht jetzt seit Januar 2014 zur Logopädie. Wir fragen uns, ob das der richtige Weg ist, denn er hat ja keinen Sprachfehler. Nun haben wir gelesen, dass es eine psychische Erkrankung ist. Als Eltern wollen wir das Richtige tun um ihm lange Therapie zu ersparen.


Unsere Tochter ist bei einer Logopädin in Behandlung. Sicher kennen Sie die „Schnecki-Methode“. Es wird mit einer Handpuppe gespielt und dabei soll unsere Tochter die Angst verlieren. Sie geht zwar gerne zur Logopädin hin, aber sprechen tut sie nicht, auch nicht mit der Logopädin. Die meint wir sollen noch Zeit geben, obwohl wir schon seit 10.2014 dort sind.


Was haben wir nicht alles getan: ein Jahr Puppenspieltherapie, danach 2 Jahre Ergotherapie. Sie ist inzwischen 13 Jahre alt und zieht sich immer mehr zurück. Zur Schule gehen ist nur mit Bauchweh und Übelkeit verbunden. Wir haben sie untersuchen lassen. Es gibt keine physiologische Ursache für das Bauchweh und die Übelkeit.

Inzwischen ist unsere Tochter 15 Jahre alt. Das Problem hatte sie seit dem Kindergarten. Weder sprach sie im Kindergarten, Grundschule, Gymnasium noch in der Realschule. Sie mußte das Gymnasium verlassen, da die mündliche Note nicht gegeben werden konnte. Jetzt ist sie auf der Realschule und spricht wieder nicht. Wir haben verschiedene Therapien versucht, aber sie wollte dann nicht mehr und wir haben immer beendet. War das ein Fehler?


9 Jahre ist unser Sohn inzwischen alt. Schon im Kindergarten hat er nicht gesprochen und jetzt in der Schule spricht er wieder nicht. Die Lehrerin erzählte uns, dass er manchmal unter dem Tisch sitzt. Was uns akutell große Angst macht ist, dass er jetzt droht wegzulaufen. Wir Eltern trauen ihm das zu, denn er ist daheim sehr dominant.


Das Sozialverhalten unserer Zwillinge, 5 Jahre, ist extrem auffällig. Beide sprechen nicht im Kindergarten. Sie sind in getrennten Gruppen. Beide haben Schreianfälle und sind sehr aggressiv. Der Kindergarten möchte einen Psychologen einschalten, weil unsere Kinder sowohl die Kindergartenkinder als auch die Erzieherinnen schlagen. Gehört solch ein Verhalten auch zu Mutismus dazu?


Im Kindergarten steht meine Tochter wie versteinert, sie verweigert alles, auch das Essen und das Trinken. Anfangs hat sie noch mit einer Erzieherin geflüstert, inzwischen schweigt sie. Sie schweigt täglich ca. 4 Stunden im Kindergarten. Daheim spricht sie ohne Unterbrechung. Sie hat einen großen Sprachschatz. Ich habe Angst vor der kommenden Schuleignungsuntersuchung. Was, wenn sie dort nicht spricht?


Zum Ende des letzten Schuljahres, 3. Klasse, haben wir erfahren, dass unsere Tochter in der Schule nicht spricht. Sie können sich unsere Fassungslosigkeit vorstellen. Da unsere Tochter daheim ganz normal spricht, hatten wir davon keine Ahnung. Zwar ist sie in der Öffentlichkeit schüchtern, aber, wenn sie angesprochen wird, äußert sie sich auch. Die Schule will jetzt einen Schulpsychologen einschalten. Was raten Sie uns?


Durch Empfehlung sind wir auf Sie gekommen. Unsere Tochter, 5 Jahre, sagt „Ein Engel hält ihr den Mund zu.“ Sie spricht weder im Kindergarten noch spielt sie im Kindergarten. Ist das Mutismus?


Obwohl die Sauberkeitserziehung unserer Tochter, 7 Jahre, abgeschlossen ist, möchte sie eine Tageswindel. In diese Tageslwindel setzt sie ihren Kot ab. Wir lassen Sie bisher gewähren, da wir Angst haben, dass der Mutismus noch schlimmer wird. Kommt dieses Verhalten bei Mutisten vor? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Mutismus und Sauberkeitserziehung? Uns Eltern stößt das einfach langsam ab. Wir wollen das abstellen.


Der Kindergarten unserer Tochter tröstet uns seit 2 1/2 Jahren damit, dass sie schon noch sprechen wird. Wir sollen noch warten. Woher nimmt der Kindergarten das Wissen, dass sich der Mutismus auswächst? Gib es hierzu eine Untersuchung? Ist das nur ein Placebo und der Kindergarten hat keine Ahnung? Uns als Eltern wurde kein Gespräch eingeräumt, das Gespräch fand unter der Türe statt.


Seit 7 Monaten befindet sich unser 6-jähriger Sohn  in einer Klinik; teilstationär. Er spricht noch immer nicht. Die Klinik möchte ihn jetzt vollstationär aufnehmen. Die Therapeutin sagte uns, dass „..sein Leidensdruck muss so hoch geschraubt werden, dass er etwas sagt…“ Uns als Eltern stößt dieser Rat ab, so wollen wir nicht, dass mit unserem Sohn umgegangen wird. Wir bekommen wir unseren Sohn aus der Klinik?


Seit drei Jahren geht unser Sohn in Logopädie und in eine Psychomotorikgruppe. Was hat sich verbessert? Er „schreit“ seine Antworten in die Klasse. Meist liegt er zu Beginn des Unterrichtes unter dem Tisch. Er nimmt sonst keinen Kontakt zu seinen Mitschülern auf. Spontanes Erzählen fehlt komplett. Die Schule möchte jetzt, dass er in eine andere Schulsituation kommt. Als Eltern fragen wir uns was wir tun können.


Wir sind mit unserer mutistischen Tochter, 10 Jahre, seit 3 1/2 Monaten im Ambulatorium Dortmund. Es stellt sich leider keine Verbesserung ein. Es wird jetzt zu Medikamenten geraten. Uns Eltern gefällt das nicht.


Seit nunmehr rund 6 Monaten  geht Alina in eine mutismus spezifische Logopädie ohne erkennbare Fortschritte. Der Kinderpsychiater stellte die Diagnose Mutismus mit passiv-aggressiven Anteilen. Der Psychiater rät uns zur Psychotherapie statt Logopädie.


Weil sie nicht im Kindergarten spricht, geht Carla  seit 1 1/2 Jahren zur Logopädin. In sechs Wochen beginnt in Bremen die Schule und Eltern sind in Panik, denn sie spricht noch immer nicht. Durch Recherchen im Internet erfahren wir erst jetzt, dass selektiver Mutismus psychisch bedingt ist, davon hat die Therapeutin nie gesprochen. Wir sind wütend und wissen nicht was wir tun sollen. Was löst Mutismus aus?


„Sie wird bald sprechen“, sagt die Heilpädagogin seit über einem Jahr. Sophie spricht nicht in der Schule. Anfangs hat sie noch mit dem Opa gesprochen,  jetzt hat sie aufgehört mit Opa und Oma zu sprechen. Sie verständigt sich nur mimisch-gestisch und dies schon so lange. In der letzten Therapiesitzung mit Sophie sprach die Therapeutin davon, dass wir die Eltern systemisch begleitet werden soll. Was bedeutet systemisch und warum rät sie uns erst jetzt dazu?


Lisa-Marie, unsere Tochter, wird 9 Jahre und wir machen uns große Sorgen um die weitere Entwicklung. Schon im Kindergarten wurde der Verdacht „Mutismus“ geäußert. Sie erhielt Frühförderung, Logopädie und Ergotherapie. Seit zwei Jahren ist sie bei einer Heilpraktikerin in Therapie, aber die Situation verbessert sich nicht. Lisa-Marie ist ein übervorsichtiges Kind, so hat sie radfahren erst mit 6 Jahren gelernt. Aufgefallen ist sie uns schon als Baby, das sie anders ist. Sie hat viel geweint, als einjähriges Kind hielt sie den Stuhl so ein, dass nur noch Einläufe halfen.Schulisch kommt sie gut mit, aber ein Übertritt auf eine weiterführende Schule wird nicht möglich sein – oder?


Unser Sohn Marc (7 Jahre) war eine Hausgeburt ohne Probleme, mit einem Jahr wurde er wegen einer Bluterkrankung operiert; er wurde von mir (Mutter) getrennt. Er schrie fürchterlich. Er geht noch in den Kindergarten, soll jetzt eingeschult werden. Marc spricht aber nicht im Kindergarten; wenn er angesprochen wird, verspannt er den ganzen Körper. Nachts näßt er noch ein und er hat jetzt einen Tic entwickelt – man darf seine Haut nicht sehen. Wir müssen ihm Kleidung kaufen, die so lange ist, dass er seine Hände verstecken kann. Frühförderung und Ergotherapie haben nicht zu einer Verbesserung geführt. Wir sehen, dass sich sein Verhalten verschlimmert. Werden seine Tics noch schlimmer werden? Kann er eingeschult werden?


Mia wiederholt gerade die 1. Klasse. Schon als Kleinkind fiel sie auf. Im Alter von 3-4 Jahren hat sie den Stuhl extrem eingehalten, dann hat sie eingekotet und dann begann das Schweigen. Inzwischen spricht sie mit einzelnen Personen und der Psychologin, aber uns geht es zu langsam.Jetzt haben wir gelesen, dass es noch schlimmer werden kann, immerhin geht das jetzt schon seit 3 Jahren so. Was raten Sie uns?


Unsere neunjährige Tochter spricht in der Schule nur „Ja/Nein“. Mit den Großeltern spricht sie nicht. Mit den Freundinnen spricht sie spontan. Als sie 2 ½ Jahre alt war, hat sie über einen Zeitraum von ½ Jahr nachts viel geschrien; außerdem litt sie unter Bauchschmerzen und Verstopfung. Unsere Tochter geht seit 2 ½ Jahren zu einer Psychologin, die macht Puppenspieltherapie mit ihr. Ich (Mutter) wurde in meiner Familie zum Schweigen genötigt. Ich habe den Eindruck die Therapie steckt fest, was raten Sie uns? Kann es sein, dass das Schweigen mit mir etwas zu tun hat, weil ich als Kind auch geschwiegen habe?


Wir Eltern machen uns große Sorgen über unsere Tochter Marie; sie ist 3 ½ Jahre. Schon als Baby machte sie keinen frohen Eindruck, aber seit sie in den Kindergarten geht, ist es ganz schlimm geworden. In der Kindergruppe spricht sie kein Wort. Kicherlaute äußert sie über ein Kuscheltier, man hört sie nie lachen. Jetzt kam es durch einen Infekt zu einer weiteren Verschlimmerung. Sie spricht jetzt auch nicht mehr mit Oma und Opa. Wenn sie Musik hört, erstarrt sie. Sie hat angefangen einzukoten und ist sehr aggressiv geworden. Die Kinderärztin rät noch etwas zu warten; wenn, dann sollen wir zur Familienberatung gehen. Können Sie uns sagen, ob sich das verbessern wird? Sollen wir wirklich noch warten?


Annabell ist mit 4 Jahren in den Kindergarten gekommen, hat dort ein Jahr nicht mitgespielt und gesprochen. Im zweiten Jahr hat sie angefangen, etwas zu sprechen. Sie redet mit ihren 7 Jahren in Babysprache, wenn sie spricht. Manchmal schlüpft sie in eine andere Figur wie z.B. „Rabe Socke“ oder „Räuber Hotzenplotz“, um etwas zu erzählen. Daheim textet sie uns regelrecht zu. Der Schuleignungstest war eine Katastrophe. Laute Geräusche machen ihr Angst, sie kennt keinen Schmerz, sie unterdrückt Gefühle, erkennt keine Autorität an. Annabell soll in eine Förderschule eingeschult werden. Niemand konnte uns sagen, was mit Anabell los ist, jetzt lesen wir im Internet von Mutismus.


Peter ist 5 Jahre alt. Der Kinderpsychologe sagt, wir sollen strenger sein. Das Schweigen beruhe auf Fehlern in der Erziehung. Mit uns spricht er ja, aber der Oma z.B. gibt er keine Antwort, vermeidet auch den Blickkontakt. Im Kindergarten ist er drastisch aufgefallen, dort hat er ¼ Jahr nicht gesprochen, dann etwas mehr, aber im Stuhlkreis spricht er heute noch nicht. Mit Erwachsenen spricht er sowieso nicht. Wir haben Haltetherapie nach Jacobsen gemacht; hat nichts gebracht. In der Klinik Murnau sagte man uns nur: „Er ist schüchtern.“ Der Psychologe meint wir sollen Peter teilstationär in die Klinik geben. Wir haben den Eindruck, der Psychologe kommt nicht weiter. Was halten Sie von einem Klinikaufenthalt?